Frauenheilkunde



Frauenheilkunde
Meine Aufgabe sehe ich in in einer kompetenten individuellen Beratung und Behandlung in jedem Lebensabschnitt. Als Frauenarzt verstehe ich mich als beratender „Partner“ meiner Patientinnen - Partner insofern als ich die Wünsche meiner Patientinnen respektiere und selbstverständlich ihre eigene Lebensführung.

Ihre körperliche und seelische Gesundheit stehen dabei im Mittelpunkt.

Eine gynäkologische Untersuchung sollte auch ohne Beschwerden 1-2x pro Jahr durchgeführt werden und beinhaltet:

  • ärztliches Gespräch (Anamnese)
  • Harnkontrolle
  • Untersuchung mit dem Scheidenspiegel (Speculum) auf Ausfluss (Fluor), Bakterien, Entzündungen
  • Inspektion des Muttermundes mit Lupenvergrößerung (Videokolposkopie)
  • Krebsabstrich (PAP-Test = zytologischer Test nach Papanicolaou)
  • wenn nötig Abtasten von Gebärmutter und Eierstöcken (Tastuntersuchung)
  • exakte vaginale oder abdominale Ultraschalluntersuchung
  • Untersuchung der Brust und ableitender Lymphwege
  • Nachbesprechung und Therapievorschlag
     

Familienberatung

Familienplanung
Es gibt Lebensabschnitte, in denen der Wunsch nach einem Kind intensiv verspürt wird, andererseits gibt es auch Phasen der Lebensplanung wo eine Schwangerschaft weniger erwünscht ist. Für beide Situationen stehe ich als Ansprechpartner zur Verfügung.

Dazu gehören:

  • Abklärung bei unerfülltem Kinderwunsch

  • moderne Empfängnisschutzberatung (Pille, Verhütungspflaster, Vaginalring, Hormonimplantat, Dreimonatsspritze)

  • Einsetzten einer Hormon, Kupfer- oder Goldspirale
     

Hormone

Hormonberatung im Wechsel
Hormone begleiten Frauen wie Männer durch das ganze Leben, der Ausgleich von Ungleichgewichten oder Mangelzuständen kann oft eine große Hilfe sein. Für die Betreuung rund um den sogenannten Wechsel ist eine gute Gesprächsbasis entscheidend, damit gemeinsam in sorgfätiger Nutzen und Risikoabwägung eine Therapieentscheidung getroffen werden kann. 

Osteoporose 
Durch Vorsorge und rechtzeitige Therapie kann das Risiko für osteoporosebedingte Knochenbrüche um bis zu 50% gesenkt werden, wodurch Betroffenen viel Leid und Verlust an Lebensqualität erspart bleibt.
 

Harnverlust (Inkontinenz) und Senkungszustände (Prolaps)

Harnverlust und Senkungszustände
Beschwerden wie ungewollter Harnverlust, schlechtkontrollierbare Blasenfunktion, Senkungszustände des Beckenbodens oder Schmerzen beim Geschlechtsverkehr können Frauen jeder Altersstufe betreffen (oft auch nach Geburten).

Viele Beschwerdeformen von Beckenbodenschwäche können nach entsprechender Abklärung mit gezieltem Beckenbodentraining, Biofeedback oder anderen nichtoperativen Therapiemöglichkeiten (u.a. medikamentöser Therapie) gebessert oder geheilt werden. In Fällen, wo konservative Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, sind oftmals Operationen hilfreich. Operative Massnahmen können in der Behandlung von Senkungszuständen und Harninkontinenz klassische Operationsverfahren (vordere, hintere Plastik, sakrospinale Fixation nach Amreich) oder neuere durch Einsatz  verschiedener Kunststoffnetze/Bänder (elevate, TVT, TVT-O, TOT, laparoskopische Sakrokolpopexie) umfassen. Ich leite in diesem Spezialgebiet das Beckenbodenzentrum am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern, beherrsche sämtliche aktuellen Operationsmethoden und kann Sie daher umfassend beraten, einer weiteren Abklärung zuführen als auch wenn nötig selbst operieren.
 

Krebsvorsorge

Jugendgynäkologie
Wichtig ist für junge Frauen und Mädchen bereits eine ausführliche Beratung vor dem ersten Geschlechtsverkehr hinsichtlich Verhütung, Vorbeugung von Geschlechtskrankheiten sowie spezieller Infektionen wie HIV (Aidsvirus) und HPV (Humanes Papillomavirus).

Die seit einiger Zeit mögliche Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs ausgelöst durch HPV-Viren  gilt als große medizinische Errungenschaft und bietet hohen Schutz bei Impfung vor Beginn der sexuellen Aktivität.
Ab dem 16. Lebensjahr, unbedingt aber nach dem ersten Geschlechtsverkehr sollte zumindest jährlich eine Vorsorgeuntersuchung auch ohne Auftreten von Beschwerden durchgeführt werden.